The ultimate guide to Bali

 

Deine nächste Reise geht nach Bali, aber du weißt noch nicht, wie du günstig und einfach von A nach B kommst oder welche Städte du überhaupt besuchen willst?

Ich stelle dir 4 Reiseziele auf Bali vor ( Ubud, Sanur, Amed und Jimbaran), gebe Tipps, was du dort auf keinen Fall verpassen solltest und welche Restaurants einen Besuch wert sind.

Abschließend habe ich noch einen ganzen Abschnitt zum Thema Transport auf der Insel für dich und welche Möglichkeiten du hast die Insel zu bereisen.

 

Du willst ein Gefühl für Bali bekommen? Dann lies meinen Brief an Bali

 

 

Ubud

Balis kulturelles Zentrum. Eine facettenreiche Stadt auf Identitätssuche. Ohne Frage, Ubud hat dieses gewisse Etwas. Der nächste Hindutempel oder die nächste Kunstgalerie ist nie weit. Auf den Bürgersteigen ergießt sich ein Meer aus Opferschälchen voller wunderschöner Blüten, was die Tatsache wieder ausgleicht, dass alle paar Meter ein Loch im Boden auftut und darunter direkt die Kanalisation.

Wer durch Ubud wandelt, merkt schnell, dass sich die Stadt noch nicht entschieden hat, wer sie sein will. Billiger Ramsch unweit vom überteuerten Marken-Shops, ein leckeres Mittagessen für kaum mehr als einen Euro, direkt neben dem Nobelrestaurant in dem man dafür noch nicht mal ein Wasser bekommt. Es gibt Plätze, an denen du zu bestimmten Tageszeiten von Touristen überrannt wirst, aber es gibt genauso wundervolle Orte, die du ganz für dich alleine hast.  Gegensätze sind in Ubud stets ganz nah beieinander und vieleicht ist es genau das, was die Stadt ausmacht.

  • To do: Der Campuhan Ridge Walk ist ein wunderschöner Wanderweg, der einfach von der Stadt aus zu erreichen ist und  dir dennoch das Gefühl gibt, in einer ganz anderen Welt zu sein. Die Hügel auf und ab, vorbei an saftig grünem Elefantengras, Reisfeldern und einem wunderschönen Tempel. Auf diesem Weg herrscht absolute Ruhe, keine Touristenmassen, kein geschäftiges Treiben, eine Auszeit in der Natur.
  • Food: Cafe du Monyet in der Nähe des Monkey Forest. Das Cafe ist zu einer Seite hin offen und belohnt mit einem wunderschönen Blick auf die Reisfelder. Außerdem sitzt man hier ziemlich ruhig im Gegensatz zu vielen anderen Cafés, bei denen einem die Scooter ständig um die Ohren surren.

     
    Seniman Coffee: Die Baristas verstehen hier wirklich etwas von gutem Kaffee!

    PS.: Unbedingt auch mal die super günstigen Lokale ausprobieren, die oft wirklich super Essen servieren

 
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Sanur

Es wirkt, als hätte jemand Sanur zweigeteilt. Wenn du die Jl. Pantai Karang  hinunter zum Strand gehst, findest du links und rechts zwei völlig unterschiedliche Welten vor. Links reihen sich Resorts und Strandrestaurants ohne Unterbrechung aneinander.  Ruhe ist hier nicht wirklich zu finden. Wer den Weg nach rechts einschlägt, der findet auch einsame unbebaute Strandabschnitte. Der Weg hier führt immer wieder an luxuriösen Villen vorbei und führt schließlich zur Anlegestelle der farbenfrohen balinesischen Fischerboote.
Von Sanur aus legen auch viele Fähren ab. Die Sicherheitsstandards in Indonesien sind, was Fähren angeht, nicht gerade die besten. Also informiere dich vorher über deinen Anbieter und buche nicht blind das günstigste Angebot.

To do: Ein gepflasterter Weg schlängelt sich den gesamten Strand entlang. Wer Lust hat, kann sich an jeder Ecke in Fahrrad für eine Fahrt entlang der Küste leihen oder einfach einen ausgedehnten Spaziergang machen.

Food:  Der Imbiss Warung Lilla liegt in einer ruhigen Seitenstraße und hat noch ein weiteres Restaurant am Strand

 
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Amed

Das Dorf besteht im Grunde genommen aus einer Straße. Wenn du abgeschiedene ruhige Orte bevorzugst, wirst du Amed lieben. Es fühlt sich so an, als stehe an diesem Ort die Zeit still und man hätte hier noch nie etwas von Stress und Hektik gehört. Der Steinstrand läd zwar nicht gerade zum Entspannen ein, aber die meisten Reisenden kommen ohnehin zum Tauchen oder Schnorcheln her.  Du musst nur ein paar Meter schwimmen und schon siehst du die ersten Fische und Korallen. Unter Wasser gibt es einiges zu sehen, dennoch ist die Unterwasserwelt lange nicht so farbenfroh, wie du sie vielleicht aus anderen Regionen kennst. Je nachdem, mit welcher Erwartungshaltung du hierher kommst, wirst du also begeistert oder enttäuscht sein. Unweit von Amed, in Tulamben , kannst du außerdem ein gesunkenes Schiffswrack erkunden.

To do: Tauchen, Schnorcheln, Yoga. Langsamkeit und Entschleunigung entdecken und einfach mal nichts tun

Food: Apneista bietet neben Freediving und Yoga auch ein Restaurant mit vornehmlich mexikanischem und spanischem Essen, das wirklich köstlich schmeckt! Gegessen wird auf gemütlichen Kissen auf dem Boden, während du auf die Wellen schaust. Das Ganze hat Wohnzimmeratmosphäre, nur mit Aussicht. Hier kannst du gut und gerne ein paar Stunden verbringen, immer wieder einen der frischen Säfte bestellen, ein Buch lesen oder mit den anderen Gästen quatschen.
 
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Jimbaran:

Jimbaran scheint noch nicht ganz so fest in Touristenhand, wie manch andere Orte auf Bali. Hier kannst du noch durch das Gewusel des Morgenmarkts schlendern, auf dem die Locals ihre Einkäufe machen und auf den es Touristen eher selten zieht. Direkt gegenüber dem Markt steht ein wunderschöner Tempel und entlang des Strands reiht sich eine Vielzahl bunter Fischerboote. In den frühen Morgenstunden kann man hier beobachten, wie die Boote vom Wasser wieder an Land gehievt werden  und Abends sitzen die alten balinesischen Damen gerne für ein Schwätzchen zusammen am Strand, während die Herren  im Kreis sitzen, das selbe tun. Abends am Strand sitzen, den Sonnenuntergang beobachten und den Surfern zusehen, wie sie die letzten Wellen des Tages reiten, hat etwas Magisches. Während neben mir die kleinen Kinder begeistert an der Hand ihrer Eltern ins Wasser laufen. Wenn die Sonne untergegangen ist, beginnt am Strand jedoch der Touristenwahnsinn. In Bussen werden vornehmlich asiatische Touristen angekarrt um an einem der Imbisse frische Meeresfrüchte zu essen und dabei die Füße im Sand baumeln zu lassen.

To do: Morgenmarkt und der Tempel direkt gegenüber. Strandspaziergang

Food: Die Meeresfrüchte abends direkt am Strand essen und eventuelle Tourimassen in Kauf nehmen oder dem Spektakel aus Reihe zwei zusehen. Zum Beispiel aus dem Restaurant Akua. Von der Terrasse des Restaurants kannst du immer noch das Meer sehen, den Bussen beim Ausspucken neuer Gäste zu zusehen und gleichzeitig ein sehr gutes Essen genießen.
 
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How to get around?

Für Alleinreisende ist der Service von Perama praktisch und günstig. Die Busse des Anbieters fahren tägliche viele Ziele auf der ganzen Insel an. Abfahrt ist in der jeweiligen Stadt am Perama office. Sollte es das nicht geben, übernimmt meist eins der örtlichen Hotels diese Funktion. Für 15 000 Rupien, umgerechnet ca. 1 Euro, kannst du dich auch vom Hotel deiner Wahl abholen lassen. Die Fahrten waren alle in Ordnung, nur die Qualität der Busse war sehr unterschiedlich. Klimaanlage gab  es in allen, dafür konnte man sich aber nicht in allen Bussen anschnallen.

Neben Perama, gibt es auch den Kura Kura Bus, dieser fährt jedoch nur Destinationen im Süden der Insel an.

Du kannst dir auch einen Wagen mit Fahrer mieten, um an dein nächstes Ziel zu kommen, das lohnt sich gerade, wenn ihr mit mehreren Personen reist. Für Alleinreisende ist der Bus immer noch die günstigere Alternative oder du mietest dir einen Roller, wenn du dich im Verkehr auf Bali sicher fühlst.

Flughafentransfer

Viele Hotels bieten einen Transfer vom und zum Flughafen an. Sollte dir dieser zu teuer sein oder dein Hotel bietet diesen Service nicht an, kannst du beispielsweise über rideways einen Transfer buchen. Nach mehreren Preisvergleichen war dies für mich die günstigste Variante, die weniger oder genauso viel wie ein Taxi kostet, dir aber die Nahkampferfahrung am Flughafen erspart, denn hier tummeln sich auch einige Fahrer, die Touristen gerne mit überhöhten Preisen abziehen.
 
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Tagesausfüge

Für  Tagesausfüge in die Umgebung kannst du dir ebenfalls einen Wagen mit Fahrer mieten. Außerdem gibt es in vielen Städten Stände, die Torpakete anbieten, handeln kann sich auch hier lohnen.
In Ubud gab es die Möglichkeit sich auch als Einzelperson einer Tourgruppe anzuschließen, diese Möglichkeit gibt es nicht in allen Städten, oft gibt es eine Mindestanzahl von Personen bei der Buchung gefordert. Wer sich schon vor Abflug über Tour-Möglichkeiten informieren möchte, kann einen Blick auf Get your Guide werfen

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